Kostel je chráněn jako kulturní památka České republiky.
Im 15. Jahrhundert ließ der damalige Besitzer der Tetschner Herrschaft Janek von Wartenberg nicht weit von hier gleich hinter dem östlichen Stadttor eine kleine dem Hl. Kreuz eingeweihte Kirche erbauen. Sie wurde 1530 erwähnt.
Es wird dazu eine Legende erzählt. Herr von Wartenberg war mal mit seiner Familie im Gebirge unterwegs. Die Pferde sind unerwartet scheu geworden, und es gab große Gefahr, dass die Kutsche in Abgrund stürzt. Die wilde Fahrt endete auf einmal vor einem im Wald stehenden Kreuz, wo die Pferde stehen blieben. Alle wurden somit gerettet. Aus Dankbarkeit ließ Herr von Wartenberg dieses Kreuz nach Tetschen übertragen und eine kleine Kirche errichten.

Das gegenwärtige Gotteshaus stammt aus dem 17. Jahrhundert und sollte ursprünglich repräsentative Schlosskirche darstellen. Maximilian Graf von Thun-Hohenstein kaufte drei Bürgerhäuser ab, die er beseitigte und auf der so entstandenen freien Fläche 1665 diese Kirche erbauen ließ. Den Grundstein – einen in die 2 m Höhe emporragenden Sandstein- findet man in der östlichen Wand. Die lateinische Inschrift im Grundstein bedeutet:
| „ | „ Der Grundstein dieser Kirche, den selbst der Naturschöpfer hier gelegt hat, wurde feierlich am 15. August 1691 von Johann Ernst dem Grafen von Thun, Erzbischof und Fürsten von Salzburg, päpstlichen Legaten usw. geweiht.“ Die Grundsteinweihe verlief also im gleichen Tag wie die der Kirche. |
Der Bau erinnert mit seinem Stil an die Petrus-Kirche in Vatikan. Es sind auch die Einflüsse der Salzburger Architektur und der italienischer Vorbilder evident. Man sieht hie drei länglichen Schiffe, die voneinander durch mächtige Pfeiler getrennt werden und ein Querschiff. Über die Kreuzung erhebt sich die Kuppel (die Höhe zum Kreuzgipfel beträgt 39,82 m). Über den Schiffen an den Seiten befinden sich die Emporen. Ein Teil davon ist mit dem Schloss durch einen gedeckten Gang verbunden. Die innere als auch die äußere Ausstattung bezieht sich auf das Heilige Kreuz. Auf dem Hauptaltar ragt ein mächtiges Kreuz (Höhe 8,77 m) aus dem braunen Salzburger Marmor empor. In das Marmorkreuz ist das hölzerne Kreuz eingelegt. Der Chronik nach soll sich um das ursprüngliche Kreuz aus der einstigen Kirche handeln, die damals Janek von Wartenberg erbaute.

1744 wurde ganze Stadt vom Brand betroffen, wobei auch diese Kirche beschädigt wurde. Der Nebenaltar mit dem Bild der Hl. Mutter Gottes von Karel Škréta, dem berühmten Maler der Barockzeit, wurde vernichtet. Dieses Bild wurde durch ein neues vom hiesigen Maler Benedikt Kern ersetzt. Damals wurde auch die Wenzelskirche so stark beschädigt, dass die Gottesdienste von nun an in der Kreuzkirche stattfanden. Die Kreuzkirche wurde 1826 zur Pfarrkirche.
Zum 100. Jubiläum 1791 beauftragte Wenzel Josef Graf von Thun-Hohenstein den ehemaligen Jesuiten Josef Kramolin das Kircheninterieur mit Fresken zu bemalen. Die Fresken im Presbyterium beziehen sich auf die Kreuzigung Christi, die Fresken in der Kuppel stellen die Auffindung des Kreuzes Christi durch Kaiserin Helena (150 Gestalten) dar. Die Bemalung im Hauptschiff zeigt die Kreuzerhöhung, wonach auch die Kirche ihren Namen erhielt.

An die Kirche und die Wand der sogenannten Langen Fahrt lehnt sich die Maria-Schnee-Kapelle, die einst auf dem Friedhofe an der Wenzelskirche stand und hierher erst nach dem großen Stadtbrand 1749 übertragen wurde. 1752 erhielt diese Kapelle aus Rom ein Gemälde der Hl. Maria, das persönlich vom Papst Benedikt XIV. geweiht wurde, womit die Kapelle an Bedeutung bekam.
Wo ist das? Křížova ulice, Děčín (Google maps)

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