RADFAHREN UND SKATING

Wissen Sie, dass der Elberadweg der meistbesuchte Radweg in Tschechien ist und von der Elbquelle bis zur Nordsee führt? Die Länge des Radwegs in Tschechien beträgt 370 km. Einer der schönsten Wegabschnitte verläuft gerade durch das Elbtal. Der Blick auf die mächtigen Felsen und die Elbe ist großartig. Der Radweg führt direkt durch die Stadt, sodass man sich in einem der zähligen Cafés erfrischen kann, die sich direkt am Radweg befinden. Vom Fahrrad kann man auch die Kletterer auf dem Klettersteig oder die Schiffe auf dem Fluss beobachten. Zum Besuch lädt auch das Schloss Děčín ein, das auf dem Fels über dem Fluss emporragend ein einzigartiges Denkmal der Region bildet. In unmittelbarer Nähe der sächsischen Grenze führt uns der Radweg in den Nationalpark Böhmische Schweiz. Es lohnt sich vom Rad abzusetzen und das Prebischtor, das größte Sandsteintor Europas, zu besuchen. Mehr Informationen…..

SCHWIMMANLAGE

Wissen Sie, dass Aquapark Děčín eine der modernsten Erholungs- und Sportanlagen mit Thermalwasser in der Tschechischen Republik darstellt? Die Anlage hat gedeckte Innenräume und offenen Außenbereich. Dank Thermalwasser können auch die Außenpools ganzjährig benutzt werden. Mehr Informationen...

SYNAGOGE IN DĚČÍN

Wussten Sie dass, die konkreten Pläne zum Ausbau der Synagoge schon Ende des 19. Jahrhunderts entstanden? Der Verein für den Bau der Synagoge organisierte eine Sammlung, wo viele Unternehmer und Mäzene gespendet haben. Synagoge wurde 1907 im orientalischen Jugendstil erbaut und in demselben Jahr vom Rabbiner Max Freund ausgeweiht. Sie steht an der Stelle der ehemaligen Sporthalle in der heutigen Žižkova Straße am Hang der Schäferwand. Der Bürgermeister Dr. Kreisler verhinderte 1939 die Vernichtung der Synagoge. Die Nationalsozialisten haben sie aber trotzdem 1941 besetzt und auf den Boden die Karte von England gezeichnet. In der Nachkriegszeit blieb sie leer, seit 1966 befand sich hier das Staatsarchiv. Das Gebäude wurde baufällig. Es ist die einzige erhaltene Synagoge in Nordböhmen. Mehr Informationen...

VIA FERRATA

Wissen Sie, dass der hiesige Klettersteig der einzige in Tschechien ist, der sich mitten in der Stadt befindet. Die fünf Kletterrouten mit dem Höhenunterschied von 90 m sind 150-170 m lang und mit Stahlseilen gesichert. Mehr Informationen…

SYNAGOGE

Die Synagoge steht an der Straße, die aus Bodenbach (Podmokly) auf die Schäferwand führt.

Im Gegenteil zu anderen Synagogen in Böhmen und besonders in den damaligen Sudeten wurde sie nicht vom harten Schicksal getroffen. Nach der persönlichen Intervention des damaligen Bürgermeisters von Bodenbach JUDr. Anton Kreissl (gestorben 30.6.1945 im Lager von Rabenstein) wurde sie während der Kristallnacht nicht abgebrannt. Er soll damals damit argumentiert haben, der Brand könne die Häuser in der Nachbarschaft bedrohen. Auch sein Nachfolger, Bürgermeister Julius Stumpf (1939-1942), obwohl er unter ständigem Druck war die Synagoge zu vernichten, immer neue Argumente fand (z.B. Mangel an Arbeitskräften) um dies nicht machen zu müssen. Er fand immer neue Zwecke um das Haus, wo man alle religiösen Symbole entfernte, zu nutzen. So befand sich hier zuerst der Lagerraum der Wehrmacht, seit 1941 hat hier die Hitlerjugend Flugzeugmodelle gebastelt, später wurde die Synagoge wieder zum Militärlager.

synagoga decin

Die jüdische Gemeinde erhielt das Gebäude 1994 als Geschenk vom Kreisamt. Die baufällige Synagoge befand sich im schlechten Zustand. Aus dem Interieur verschwand im Laufe der Zeit praktisch alle Ausstattung inklusive die Thora. Es blieben nur kahle Wände. Am 18.4.1996 wurde die Synagoge auf die Liste der Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik eingetragen. Danach wurden dank der Jüdischen Gemeinde Děčín und anderen Subjekten anspruchsvolle Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und die einstige Pracht und Würde kehrten zurück. Heute reiht sich die Synagoge unter die wichtigen Kulturzentren in der Stadt.

http://zidovskaobecdecin.wz.cz

Öffnungszeiten: Montag-Freitag 8-15 Uhr (Eintritt zu den Ausstellungen und Besichtigungen ist meistens frei)

Wo ist das? Židovská obec Děčín, Žižkova 4, Děčín IV (Google maps)

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